Rettungsdienst
Aus Stupidedia
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Der Stier sieht rot... |
Der Rettungsdienst ist eine Art Randgruppe. Man weiss nicht so genau, ob er nur ein wild zusammengetrommelter Haufen ist, oder doch eine Mannschaft mit System. Wobei man MANNschaft nicht wirklich sagen kann, denn seit geraumer Zeit gibt es immer mehr weibliche Individuen. Der Rettungsdienst soll dafür sorgen, dass Menschen ins Krankenhaus kommen, bevor sie an ihren, meist schweren, Verletzungen gestorben sind. Da die Besatzung des Rettungswagens, der meist als Einsatzfahrzeug gebraucht wird, aber grundsätzlich faul ist, versorgen sie den Patienten vorerst notdürftig und transportieren ihn dann mit einem ziemlich rapiden Fahrstil in ein Krankenhaus oder eine spezielle Unfallklinik. Die Besatzung besteht meist aus zwei, manchmal auch drei Personen zu denen gelegentlich noch ein Notarzt hinzu kommt. Eine einheitliche Erscheinungsform gibt es in Deutschland wegen der verschiedenen Organisationen zwar nicht, doch eines haben alle gemeinsam: einen riesigen Gürtel, der je nach Qualifikation mit Gürtelholster, mit Handschuhen, Pupillenleuchte, Taschenmesser, Tragering, Stethoskop, Maglights in den großen Größen, Helme... ausgestattet ist. Auffällig ist hierbei jedoch dass, je weniger qualifiziert/erfahren der Helfer ist, desto MEHR an seinem Gürtel hängt. Die Dienstjacken sind ebenfalls prall gefüllt mit Handschuhen, Schokoriegeln, Rettungsdienstfibeln oder Medikamentenverzeichnissen, Stadtplänen, Handys, ...
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Rettungsassistent
Der erste Mann auf dem Wagen ist der Rettungsassistent (RA). Man erkennt ihn meist, ganz einfach, an dem Stethoskop um seinen Hals. Damit möchte er allen Leuten das Gefühl vermitteln, dass er der Beste aller Mediziner vor Ort ist und das man sich bei Fragen gefälligst an den Rettungssanitäter zu wenden hat, weil der Rettungsassistent grundsätzlich keine Fragen beantwortet. Die Spezies Rettungsassistent sitzt meist auf dem Beifahrersitz und drehen Däumchen, während dessen Kollege krampfhaft das Lenkrad umklammert, das Auto fährt und gleichzeitig noch versucht dem Navi zuzuhören, während der Rettungsassistent ihn mit irgendwelchen Dingen zulabert, von denen er generell selbst keine Ahnung hat. Beim Eintreffen am Unfallort rückt der Rettungsassistent erst einmal sein Stethoskop zurecht und packt die Pilotensonnenbrille aus. Sofort setzt er einen ernsten Gesichtsausdruck auf, um möglichst wichtig zu erscheinen, während der Rettungssanitäter den Notfallrucksack bzw. den Notfallkoffer, die Absaugpumpe, den Defibrillator und die Sauerstoffeinheit schleppen muss.
Früher waren die Exemplare des Rettungsassistenten meist männlichen Geschlechts, doch gibt es inzwischen auch reichlich weibliche Exemplare. Diese täuschen des öfteren Migräneanfälle vor, um sich vor der Arbeit zu drücken. Die Männlichen ziehen ein vortäuschen, bei typischer "Männerarbeit" in einen Nagel getreten zu sein (o.ä. schwere Verletzungen erlitten zu haben) und daher nicht antreten zu können.
[bearbeiten] Rettungssanitäter
Der zweite Mann auf dem Wagen, und damit automatisch der Sklave des Rettungsassistenten, ist der Rettungssanitäter (RS), umgangssprachlich auch Sanitöter genannt. Zu seinen Aufgaben gehören das Schleppen von Notfallrucksack bzw. Notfallkoffer, Absaugpumpe, Defibrillator und Sauerstoffeinheit, das Nicken, wenn der Rettungsassistent wieder mal anfängt, sich selbst zu loben und das ignorieren seiner Beleidigungen sowie ebenfalls seine Verehrung und viele andere. Da er meist allein mit dem Rettungsassistenten fährt, bleibt die Schuld für alles so gut wie immer an ihm hängen. Zudem fällt auch die meiste Arbeit auf den Rettungssanitäter zurück. Vergleichbar ist dies mit einem Hund, der immer brav das Stöckchen holt. Der Rettungssanitäter ist der ständige treue Begleiter des Rettungsassistenten und trägt immer ein Lächeln auf den Lippen, da er stets denkt "der Klügere gibt nach", sobald er wieder mal promt einer Anordnung des Rettungsassistenten Folge geleistet hat. Der scheinbar so liebenswürdige, folgsame Sanitäter ist in jener Hinsicht ein dufter Typ. Dies ändert sich jedoch schlagartig, sobald ein Dritter mitfährt. So schlüpft der Rettungssanitäter, in diesem Falle der Wolf, blitzschnell aus seinem Schafspelz, wenn ein Zivi oder Praktikant mit in den Wagen steigt, an dem er seine Wut und Frustration auslässt.
Vielerorts wird darüber spekuliert ob die Abkürzung RS nicht eher für die Funktion als die "Qalifikationu" steht, da, wie schon oben genannt, seine Haupttätigkeit das Schleppen diverser Lasten ist (u.a. Notfallausrüstung, Habseeligkeiten der Patienten, Patienten mit extremen Übergewicht aus dem 12. Stock eines Altbaus) steht die Abkürzung RS wohl eher für 'R'ettungsscherpa als für Rettungssanitäter.
Für "Zivilisten" daran erkennbar, dass er den grössten Gürtel aller Anwesenden mit dem meissten "Spielzeug" trägt, und doch nur weniger als 40% davon benennen kann. Getoppt wird dieser ausschließlich von ehrenamtlich mitfahrenden OV-Mitgliedern!
[bearbeiten] Zivis und Praktikanten
Zivis (vereinzelt auch "externe Wirbelsäule des Rettungsdienstes" genannt), Praktikanten, Wehrdienstverweigerer und Schmarotzer spielen auf dem Rettungswagen (RTW) lediglich die Rolle des Deppen, da sie grundsätzlich nichts können, wozu auch das Reden und Zuhören gehört. Hinter dem Rücken werden sie von den Kollegen grundsätzlich mit dem Zusatz "aufgeregt" bedacht, sprich "der aufgeregte Praktikant". Mit dieser Maßnahme versucht erfahrenes Rettungsdienstpersonal ihr Selbstwertgefühl zu steigern und ihre abgeneigte Einstellung der Praktikanten gegenüber zu verdeutlichen. Die Praktikanten dagegen sitzen teilnahmslos im Auto und tragen ein stocksteifes Pokerface. Bekannt sind drei Sorten von Praktikanten.
- Die Erste bekommt unglaubliche Panik vor dem anstehenden Einsatz, das sie kreidebleich und steif wird.
- Dem Zweiten ist alles egal, sie leisten einfach nur ihren Zivildienst ab, ohne sich einen Dreck um das zu scheren, was um sie herum geschieht. Auch im Verhalten am Einsatzort unterscheiden sich die beiden Arten grundlegend. Die Erste, panische Art, verliert ihr Pokerface nach dem Absteigen vom Rettungswagen wie eine Maske, fängt sofort an, nach ihrer Mutter rufend hin und her zu rennen, worauf hin sie den Rettungsassistenten antippen und ihn mit großen Hundeaugen ansehen, welcher sie auf den Rettungssanitäter verweist. Dieser, sowieso schon völlig entnervte Mensch zeigt dem Praktikanten dann den Vogel und schimpft ihn unglaublich stark zusammen, worauf dann der Zivi plötzlich wieder Reden und Hören kann. Die zweite Spezies jedoch tut nach dem Aussteigen aus dem Rettungswagen nichts anderes, als sich vom Einsatzort zu entfernen und eine Zigarette zu rauchen, da dieser denkt, "Was soll ich denn noch arbeiten, wenn zwei andere mit von der Partie sind?".
- Die dritte Sorte bilden die weiblichen Praktikantinnen, welche am Einsatzort angekommen gleich zur Tat überschreiten und ihrem Mutterinstinkt folgen, der ihnen sagt, "Laber den Patienten einfach zu, gib ihm keine Chance zu antworten und frag' ihn mit Gelegenheit doch gleich noch nach seiner Nummer!".
[bearbeiten] Blaulicht oder nicht?
Man sagt ja, dass der Rettungsdienst nur dann mit Blaulicht fährt, wenn es ein Einsatz ist, aber das ist falsch. Typische Sanitäter machen morgens beim Brötchen holen das Horn an, weil sie keine Lust haben an roten Ampeln zu warten. Man könnte ja immerhin etwas vom morgentlichen Kaffeeklatsch auf der Wache verpassen. In der Bäckerei ist es dann nicht anders. Präsentativ wird an den Piepsern am Gürtel herumgespielt, sodass jeder ein Rauschen vernehmen kann, was nichts weiter bedeutet, als dass im Moment niemand funkt, oder der falsche Kanal eingestellt ist, aber woher sollen das Laien denn wissen. Meistens werden sie dann freundlicherweise vorgelassen, oder drängeln eben solange, bis es jemand gezwungener Maßen macht. Wieviele Bäckereifachverkäuferinnen kennen das schon. Wenn dann eingekauft wurde geht es erleichtert in den Wagen zurück. Nun wird sich reichlich Zeit gelassen, die Zeitung ausgepackt, der Kaffee geschlürft, den man in der Bäckerei mitgenommen hat (weil man zu faul war selbst einen zu kochen) und sich zurückgelehnt. So lange, bis das kleine Kind in den Herren hochkommt.
[bearbeiten] Hobbys der Rettungsmenschen
Viele Rettungsmenschen haben das Hobby zum Beruf gemacht, "menschenretten". Dabei ist aber kein Herzinfarkt oder kleine Schürfwunden oder eine hilflose Person vorm Supermarkt gemeint. Nein, hier möchten sie doch schon bitte ein Verkehrsunfall (VU) mit so richtig vielen Verletzten. Man(n) will ja auch mal was Richtiges zu tun haben und nicht immer nur son Kleckerkramm. Nach einem anstrengenden Einsatz gehen erst mal alle in den Maschinenraum, wo man auch vor dem Einsatz war. Nebenbei lästert man über die Johanniter, Malteser, BRK, ASB,JUH,MKT,MHW die gerade im Fernsehen laufen und analysiert fachmännisch deren Fehler, verhökert bei eBay das Zeug was man gerade ausm RTW hat mitgehen lassen und schreibt Drohbriefe an andere Organisationen z.B. die Johanniter. Wenn die Schicht dann vorbei ist, beginnt dann das richtige Leben der Rettungstypen. Manche spielen in einer Rockband den Gitarristen, andere gehen zum Bund um da noch ein paar unhöfliche Krankenschwestern, Rekruten o.ä. über den Platz zu scheuchen. Also lieber Patient, jetzt wissen Sie was Ihr Lebensretter in der Freizeit macht, entweder mit der Musik oder mit einer Waffe Menschen töten oder zumindest für ihr restliches Leben traumatisieren. Man muss ja schließlich auch einen Ausgleich haben.
[bearbeiten] Woran erkennen sie einen Rettungstypen?
[bearbeiten] Rettungsassistent
- natürlich die Sonnenbrille (zum Zurückhalten der dicken Augen nach durchsoffenen Nacht)
- bevor er zum Einsatz fährt, fährt er noch mal kurz beim China-Mann vorbei und holt das Mittagessen.
- guckt in der Freizeit extrem gerne Premiere
- Rechter Arm gebräunt (Da er immer Beifahrer ist, und den rechten Arm aus dem Fenster hängt)
[bearbeiten] Rettungssanitäter
- den Bandscheibenvorfällen (vom Geräte schleppen)
- studieren nebenbei irgendeinen Scheiß und brauchen dafür 30 Semester
- tun zwar etwas zurückgeblieben ist aber nur Tarnung, da sie einfach jeden Code knacken können
- Haben den grössten Gürtel mit den meisten Halftern und Ausrüstung, die keiner braucht
- Machen immer Fremdanamnese
- Linker Arm gebräunt (Da er immer Fährt, und den linken Arm aus dem Fenster hängt)
[bearbeiten] Zivildienstleistenden
- Zivicus simplex bzw. der gemeine Hauszivi bzw. Langhoriger Bombenleger bzw. Saustift
- ist nach einer Nachtschicht nicht ansprechbar und steht wie verloren in der Küche und redet wirres Zeug
- in seinem Freundschaftsbuch steht unter Spitzname: DRECKSZIVI gez. Philli.
- fragt bei Foto-Point den Verkäufer nach einem Rahmen fürs Blutbild
- fragt bei einem Musikgeschäft nach einem Notenblatt fürs Tatütata
- fragt auf der Station nach Purkinje-Fasern und ist enttäuscht wenn die Schwester sagt:"Tut uns leid haben keine mehr im Schrank"
- sucht nach Anweisung die ganze Wache nach Blaulichtflüssigkeit ab
- sucht im Lager nach dem Elektro-Dengel (hahaha... Elektrodengel)
- sind so langsam das sie schon wieder total schnell sind (wie die Rennmaus Speedy)
- haben keine Bürste oder Kamm (sieht man an den Haaren)
- wird gerne mal in Schreibwarenladen geschickt, um AV-Blöcke zu holen
- täuscht gerne einen Becken Schiefstarnd vor um sich vor der Arbeit zu drücken
- setzt sich wenn er allein auf der Wache ist eine Krone auf.
- Reagieren bei Zuruf medizinischer Fachbegriffe und Anweisungen (z.B. "Hol mal das ZVK- Set")grundsätzlich mit nicken und einem breiten Grinsen ohne wirklich verstanden zu haben, worum es eigentlich geht.
- Holen auf geheiß das Schienungsmaterial für eine Tawara- Schenkel- Fraktur
- Suchen vergeblich im Wachenkühlschrank nach der To-ma-TEN-Creme
- Besorgen beim Wachleiter das Fett für die Druckminderer
- Finden selten den Elektro- Dengel
[bearbeiten] FSJ'ler
- nächster Verwandter der Spezies Zivildienstleistender
- treten in der Regel im Rudel auf
- tarnen die Blaulichgeilheit mit sozialem Engagement
- wurden unfreiwillig als T5 gemustert
- sind ununterbrochem am Quasseln
- stellen viele hochtrabende Fragen, obwohl sie sich eingestehen davon sowieso keine Ahnung zu haben
- beschädigen die heiligen Einsatzfahrzeuge
- wollen irgendwann mal irgendwo, irgendwas studieren...
- fragen bei der O2-Gabe durch die Brille nach der einzustellenden Beatmungsfrequenz
- haben große Oberweiten (männlich wie weiblich)
- stehen auf sandigen Untergründen draußen, wenn der Hubi startet
[bearbeiten] Praktikant/innen
- die besten in der Gruppe (Glauben sie zumindest)
- finden einfach nur alles toll und freuen sich über jeden Scheiß (was daran liegen könnte da sie vor kurzem den Medikamentenschrank entdeckt haben)
- sind wahnsinnig enttäuscht wenn sie in der Nachtschicht nicht rausmüssen sondern weiterschlafen können
- Erkennbar daran, dass sie (In der Anfengsphase) immer mit STIFNEC in der Hand, blass und zitternd neben den arbeitenden Rettungsassistenten stehen und auch bei Erkältungen immer "im Rahmen der Notkompetenz" den Notarzt nachfordern.
[bearbeiten] Organisationen
- MKT Münchener Kasperle Theater
- BRK Behinderte Retten Kranke
- Johanniter - Jung und hilflos
- DRK - Die Retten Keinen; durch Rettung krepiert; Die Rettungs-Könige; Dumme retten Kranke;
- ASB - Alkohol Sex und Blaulicht (auch "Action, Sex und Blaulicht"), in manchen Bundesländern auch: Abmurksen, sauber beerdigen; aktive Sterbehilfe B. - Arbeitslose Säufer und Banditen, Alle sama bled, Auffangbecken Sozial Benachteiligter, Andere Sanitäter Bitte, aber schön beerdigt...
- DJUH - Die jungen und hässlichen (aus Spaß an der Freude)
- Malteser Aquavit, auch Feuerwasser genannt- ( MHD ) Medical Hell Drivers,Mit Hilfe durchgebracht
- DLRG - Durch langsame Rettung gestorben, Die lustig redende Gesellschaft, Diebe Lumpen Räuber und Ganoven
- Einige private Rettungsdienste, die allesamt nur auf Profit aus sind und deswegen die Patienten nur minimal versorgen z.Bsp. Aicher Ambulanz Union, H&P
- Diverse Feuerwehren
- die munteren Zungenlöscher - von Wolgäng von der Zunge ins leben gerufene Hilfsorganisation.
- THW - Tittenhebelwerk, Tausend hilflose Wesen oder Wichtel (oder auch tausend Hilfslose Wichser), Trottel Hantieren mit Werkzeug, Tapfer Hart und Wasserdicht, Trinken Helfen Weitersaufen
[bearbeiten] SIEHE AUCH
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